Tag 7/10 – Das Selbstportrait

Es gibt Fotografen die machen praktisch nichts anderes als Selbstportraits und das auch noch verdammt gut. Andere wie ich tun sich dabei sehr schwer. Es sind einfach sehr viele Faktoren die bei Selbstportraits zu berücksichtigen sind und die man immer wieder aufs Neue kontrollieren und bedenken muss. Mal sitzt der Fokus nicht, das Lichtsetup ist nicht so wie man es sich vorstellt, weil gerade ein Blitz nicht auslöst. Die Mimik entspricht nicht der Bildidee. Der Fernauslöser funktioniert nicht weil vor lauter langer Weile die Kamera in den Standby-Modus gewechselt ist und erst wieder per Hand aufgeweckt werden möchte. Die Die Haare sitzen nicht (es gibt Kollegen die wissen wovon ich rede ;-)) oder man konzentriert sich einfach zu sehr auf die Technik und steht gar nicht mehr im Bild wenn es Klick macht. Das alles macht man dann dutzende Male bis man sich langsam an die geplante Vorstellung heran getastet hat und es ist wieder irgend eine Batterie leer. -.- Es ist zum aus der Haut fahren.

Trotzdem haben Selbstportraits auch Vorteile: Man ist nicht auf andere angewiesen. Kann sich praktisch jederzeit der People-Fotografie widmen, denn man ist ja immer da ;-). Man kann sich Zeit lassen, da man nicht auf andere Rücksicht nehmen muss und muss niemandem Rechenschaft ablegen, wenn die Bilder nicht vorzeigbar sind.

Ich denke ich werde noch etwas üben…

frustriert

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